Haltbarer Fliedersirup

Anfang der Woche schaute ich in den Wetterbericht und dachte mir „Oha, das wird diesmal aber kein langes Wochenende nur im Garten“. Traurig klickte ich zu Instagram rüber und schaute ein paar Storys an. Dort sah ich den Beitrag der lieben Sandra von „Grüneliebe„. Sie zeigte ihren Blogbeitrag zum Thema „Fliedersirup“ und siehe da ich war angefixt. Praktischerweise hängt der Garten meiner Eltern voll von Flieder, was im Frühling einfach nur wunderschön anzusehen ist.

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Aber was könnte man anschließend aus dem leckeren Sirup machen?

Ihr könnt ihn für einiges verwenden. Nicht nur einen Schuss davon zu einer leckeren Limonade wie z.B. Sandra es macht. Auch zu einem leckeren Vanilleeis on Top passt der Sirup perfekt.

Also ging es für meine Mutter und mich heute, bewaffnet mit Schüssel und Teleskopastschere, in den Garten um den bald verblühten Flieder zu Leibe zu rücken.

Nach dem wir uns genug Dolden vom Baum geholt hatten ging es erstmal ans durchschütteln und abpflücken der einzelnen Blüten.

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!Es ist ganz wichtig, dass ihr wirklich nur die Blüten verwendet, alle anderen Teile des Flieders sind giftig, da sie Syringin enthalten. Auch die Blüten selber sind in größeren Menge giftig, wobei wir für den Sirup ja nur ihren Geschmack brauchen und sie nicht essen wollen.

Das ganze macht unheimlich Spass, auch wenn es einige Zeit in Anspruch nimmt. Aber die kann man natürlich direkt für einen ausführlichen Plausch nutzen.

Dann geht es auch schon ab in die Küche und ihr braucht das eigentliche Rezept.

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ZUTATEN (für ca. 1,5 Liter):

ZUBEREITUNG:

Die halbe Zitrone in Scheiben schneiden und zu den Blüten in einen Topf geben, erstmal noch beiseite stellen.

Das Wasser mit dem Gelierzucker in einen Topf geben und alles aufkochen lassen. !Wichtig ab und zu rühren damit der Zucker nicht am Boden anbrennt!

Nach dem aufkochen kommt das Wasser-Zucker-Gemisch zu den Blüten und den Zitronen. Alles zusammen nochmals aufkochen lassen und kühl für 3-4 Tage stellen.

Sonst muss man im Garten ja wirklich viel Geduld aufbringen und einfach warten ( voll meine Stärke 😉 ). Bei unserem Fliedersirup aber nicht, hier dürft ihr jeden Tag mal umrühren und probieren wann er Euch schmeckt.

Sollte er Euch an Tag 4 immer noch zu bitter sein, macht einfach nochmal den Saft von einer halben Zitrone dazu bevor ihr ihn aufkocht.

Dann geht es ans durchsieben, was wirklich gründlich gemacht werden sollte, wir wollen ja keine Blüte vergessen. Nun wird alles noch einmal aufgekocht und heiss in Eure Glasflaschen gefüllt.

Wir haben vorhandene Flaschen benutzt, aber ich habe mir direkt diese neu bestellt, da wir so begeistert sind, dass wir schon bei einem leckeren Glas Fliederlimonade weiteren Sirup geplant haben.

Falls ihr noch weitere leckere Ideen mit Flieder oder andere Rezepte für Sirup habt, schreibt sie unbedingt in die Kommentare. Neue Ideen für unsere Hexenküche können wir immer gebrauchen.

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