Titelbild:  Blüten der Zaubernuss

Phänologischer Kalender: Winter: Blüte der Zaubernuss und gegen Ende des Winters der Haselnuss

Garten Haselnuss

Männliche Blüten der Haselnuss

Wir sind am letzten Monat dieses Jahres angelangt. In vielen Regionen Deutschlands liegt jetzt eine Schneedecke. Über die erste Schneeballschlacht freuen sich nicht nur die Kinder. Der Schnee bietet auch den Pflanzen einen guten Schutz vor Frösten. Im Gegensatz zu den sog. Kahlfrösten, sind Fröste mit Schnee nur halb so schlimm. Die Schneedecke wirkt durch die lockere Eiskristall-Struktur sehr gut isolierend.

Rund um den 21. Dezember, zu der Wintersonnenwende, werden die Tage nun endlich auch wieder länger. Vielleicht noch nicht merklich, aber von nun an, haben wie jeden Tag wieder ein paar Minuten mehr Tageslicht. Wenn das kein Grund zur Freude ist!

  • Gießen nicht vergessen!

Im Winter sollten die Pflanzen prinzipiell etwas weniger Wasser bekommen. Trotzdem muss auch jetzt darauf geachtet werden, dass genug wertvolles Nass zur Verfügung steht. Denn oft ist es nicht der Frost direkt, der unsere grünen Freunde in die Knie zwingt. Es ist vielmehr der Mangel an Wasser. Ist die Erde nur noch leicht feucht, und es folgt eine längere Frostperiode, kann die Wasserversorgung schon mal knapp werden.

Deswegen öfter mal den Finger in die Erde stecken, und fühlen, ob die Erde noch feucht genug ist. Je nach Pflanze ist der Durst ja auch unterschiedlich.

Sind längere Frostperioden abzusehen, lohnt es sich vorher nochmal ordentlich zu wässern, wenn der Boden nicht eh schon feucht genug ist

  • Gartenplanung

In der kalten Jahreszeit ist im Garten meistens nichts zu tun, außer Schneemänner bauen. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, das kommende Gartenjahr zu planen. Darum könnte es gehen:

– Welche Pflanzen möchte ich aussäen und müssen diese im Warmen Vorgezogen werden?

-Welche Stauden sind zu groß geworden und müssen geteilt werden? Wo hin damit? Anderes Beet? Für Freunde?

-Möchte ich die Terrasse oder den Weg erneuern lassen, weil mittlerweile Stolper- oder Rutschgefahr besteht? Oder hab ich mich an der alten Gestaltung satt gesehen und brauch mal wieder was neues? Wer jetzt schon eine Fachfirma beauftragen möchte, kann sich professionelle Hilfe holen, und muss dann auch meist nicht so lange bis zur Ausführung warten. Denn meist sind die Auftragsbücher um diese Zeit noch nicht so überfüllt.

Oft ist es besser, sich von anderen bei der Planung helfen zu lassen, die sich schon gut mit dem Themen auskennen. So vermeidet man später unnötige Extra-Arbeit die richtig teuer werden kann.

Neben der fachlichen Erfahrung von meisterlich-gärtnern, gibt es noch andere schöne Internet-Seiten, auf denen Ihr euch tolle Ideen und ein wenig nötiges Know-How zum Thema Gartenplanung holen könnt. Schaut doch z.B. mal bei der Iris von irislandschaften vorbei.

  • Granulat statt Streusalz

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    Zuviel Salz tut weh

Salz wirklich nur dann streuen, wenn es wirklich sein muss. Dann aber auch nur in kleinen Mengen. Denn zuviel Salz hat eine Menge schwerwiegender Nachteile:

Den Hunden schmerzt das übermäßige Salz an den Pfoten. Hier könntet Ihr Vorsorglich (Weil Manche es ja mit dem weißen Gold übertreiben müssen) eine Schutzcreme auftragen

Zuviel Salz tötet selbst die salzresistenteste Pflanze. Alles, was in der Nähe wachsen möchte, kann durch das viele Salz starken Schaden nehmen oder komplett Absterben.

viele Pflasterbeläge, z.B. Betonsteinpflaster, können durch das Salz schaden nehmen

Deswegen statt Salz, besser anderes Streugranulat streuen, welches Ihr z.B. günstig im Bauhandel oder im Internet bekommt. Hierbei wird das Eis villeicht nicht aufgetaut, aber die kantige Oberfläche des Granulats erhöht die Rutschfestigkeit. Kleine Nachteile sind nur, dass der Dreck vom Granulat manchmal mitgetragen wird, und das anschließende Kehren nach dem Frost. Oft können die kleinen Körner dann aber auch als Bodenverbesserung in den Beeten verteillt werden, wie z.B. bei Lava-Granulat.

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