Hier findet Ihr die kurze Erklärung der meisten Fachbegriffe, die in den Artikeln verwendet werden. Quasi ein kleines Gartenlexikon!

Auge:

Punkt, aus welchem die Pflanze neue Triebe und Knospen bildet. Auch Nodium genannt.

Auf Stock setzen:

Hierbei wird die Pflanze ca. 20 cm über dem Boden zurück geschnitten.

Auch tiefer möglich, jedoch sollten immer noch 2-3 Augen stehen bleiben. Mittel zur Verjüngung

Ausblühungen:

Nachträgliche Verfärbungen auf der Steinoberfläche, welche durch aufsteigendes( diffundierendes) Wasser über die Steinporen entstehen.

Die im Wasser gelösten Salze setzen sich nach Verdunstung auf der Steinoberfläche ab.

Vermeidung durch Einbau gut wasserdurchlässiger Baustoffe und je nach Material der Deckschicht durch Verwendung von Trass-Zement

Ausschachtung:

Fachbergriff für das abtragen von erde ect. um auf eine gewisse Tiefe zu kommen

Betonrückenstütze:

Auch Betonkante oder Nackenstütze genannt. Aus frischem Beton hergestellte, seitliche Verstärkung von Bauteilen, z.B. einem Randstein.

Bettung:

Auch Ausgleichsschicht genannt.

Fachbegriff für die Schicht unter der Deckschicht. Dient dem Ausgleich von Ungenauigkeiten in der Tragschicht und der bessern Auflage der Deckschicht. Dicke i.d.R. zwischen 3-5 cm im verdichteten Zustand. Herstellung z.B. aus 0/5 mm Pflastersplitt oder 0/8 mm Kies

Deckschicht:

Fachbegriff für die oberste Schicht eines Weges, z.B. eine Deckschicht aus Pflastersteinen oder Asphalt

Dränbeton:

Auch Filter-, Sicker-, Poren- oder Einkornbeton genannt.

Hierbei wird auf Feinanteile in der Gesteinskörnung verzichtet. Dadurch bleibt eine grobe Porenstruktur, welche das Wasser abfließen lässt.

Dränbeton sollte bei der gebundenen Bauweise immer dann zum Einsatz kommen, wenn die Fugen oder der Belag der Deckschicht wasserdurchlässig ist.

Herstellung  z.B. aus 2/5 mm Splitt möglich.

Dränung:

Hiermit sind bauliche Maßnahmen gemeint, welche das abfließen von Wasser verbessern. Dies kann zum Beispiel durch Dränrohre erreicht werden. Diese Einrichtungen sind oft von Nöten da drückendes und stehendes Wasser zu Schäden führen kann.

Filterstabilität:

Bei der Auswahl der Korngrößen einzelner Baumaterialien muss darauf geachtet werden, dass Feinanteile der höher gelegen Schichten nicht in darunter befindliche Hohlräume eindringen können. So könnte z.B. der Null-Anteil aus einem 0/2 mm Sand der zum Verfugen genommen wurde, in die Hohlräume einer 2/5 mm Splitt Bettung einrieseln. Dies kann zu wackeligen Pflastersteinen führen

Geophyten: 

Man unterscheidet dabei zwischen Zwiebel-, Knollen-, und Rhizom- Geophyten. Diese ziehen sich im Winter ( Wachstums ungünstige Zeit ) in den Boden ( Geo ) zurück, um im Frühjahr wieder neu auszutreiben. Die Zwiebel, Knolle oder das Rhizom dienen dabei als Speicherorgan.

Insektizid:

Pflanzenschutzmittel, welches für die Bekämpfung von Insekten vorgesehen ist.

Invasiver Neophyt

Neophyten sind Pflanzen, welche nach der Entdeckung Amerikas im Jahre 1492, unbewusst oder bewusst in einem neuen Gebiet eingebürgert wurden. Beispiele hierfür sind z.B. die Herkulesstaude oder der Sommerflieder. Invasiv heisst soviel wie verdrängend. Daher, die invasive Pflanze verdrängt andere, vorher heimische Pflanzen.

leichte Böden:

lockere, durchlässige, sandige Böden. Keine Gefahr von Staunässe, jedoch schlechte Nährstoffspeicherung.

mulchen:

Begriff für das Abdecken von Pflanzbeeten mit unterschiedlichen Materialien. Oft verwendet man hier Rindenmulch, Kompost oder Schotter. Mulchen  verbessert je nach Material nicht nur die Optik. Es schützt den Boden vor Erosion ( Bodenabtrag/verlust durch Wind und Regen), hält die Feuchtigkeit ( weniger Gießen nötig) und setzt je nach Material Nährstoffe frei.

Null-Anteil:

Alle Anteile ( Körner), die kleiner als 0 mm sind, also z.B. Tonteilchen, welche kleiner als 0,002 mm sind.

Phänologischer Kalender:

Jahreseinteilung, welche sich an den Erscheinungen in der Pflanzenwelt orientiert. Keine auf den Tag genaue Unterteilung, wie z.B. beim astronomischen Kalender, sondern in 10 verschiedene Perioden, welche anhand dem Erscheinen von Zeigerpflanzen festgelegt werden. Vorfrühling, Erstfrühling, Vollfrühling, Frühsommer, Vollsommer, Spätsommer, Frühherbst, Vollherbst, Spätherbst, Winter

schwere Böden:

fette, lehmige Böden. Die Körnung ist feiner und das Porenvolumen niedriger. Dementsprechend nicht so durchlässig und atmungsaktiv. Jedoch gute Nährstoffspeicherung und  Isolation( schützt besser vor Frostschäden bei Pflanzen)

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