Wie sagt man so schön: Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Unser erster Schritt für dieses Gartenjahr beginnt mit dem Januar. Nun kann man sich wieder Gedanken machen, was wie und wo im Garten gemacht werden soll. Dabei darf man nie vergessen: Der Weg ist das Ziel. Genauso ist das bei einem guten Garten auch. Wirklich fertig ist er eigentlich nie. Denn wenn in der einen Ecke die Gehölze noch Zeit brauchen, um sich zu voller Pracht zu entwickeln, vertragen die anderen Pflanzen schon wieder einen Rückschnitt.

Wer seinen Garten gut durchgeplant hat, dem sollte um diese Zeit der Ein oder Andere Winterblüher ins Auge fallen. Hier könnte man den Winterjasmin nennen, der seine Blüten noch vor dem Blattaustrieb zur Schau stellt. Besonders im Schnee, heben sich die gelben Blüten schön von der Umgebung ab.

Garten Jasminum

Winterjasmin ( Jasminum nudiflorum)

  • Vögel füttern:

Für manch einen mag es ein Eingriff in die Natur sein. Für mich hingegen, ist es eine der besten Vorsorgemaßnahmen gegen zu viele Schädlinge im Garten. Denn viele Vögel finden in den kalten Wintermonaten einfach nicht genug zu fressen. Wir Menschen tragen daran eine beachtliche Mitschuld, denn die meisten wilden Futterpflanzen mussten ja irgendwelchen Einkaufszentren weichen. Da ist es ja nicht zuviel verlangt, den Kleinen im Winter ein wenig über die Runden zu helfen. Im Gegenzug werden dafür pflanzenschädigende Raupen, Läuse und anderes Krabbelvieh gefressen.

Achtet darauf, die Futterstelle regelmäßig sauber zu machen. So können sich Bakterien und Viren nicht so schnell ausbreiten. Es ist auch besser, öfters kleine Mengen Futter nachzulegen, statt alles auf einmal für einen Winter zu deponieren. Weitere tolle Tipps findet Ihr hier , bei den Jungs vom NABU.

  • Äste von Schnee befreien:

Wenn ordentlich Schnee gefallen ist, und die Bäume und Sträucher sind in einem weißen Mantel eingehüllt, sieht das zu allererst mal richtig schön aus. Wenn dann aber das Tauwetter beginnt, kann die weiße Pracht jedoch richtig schwer werden und damit zum Problem. Denn ist die Last einmal zu groß für die Äste, wirkt unwiderruflich das Gesetz der Gravitation. Er bricht!

Nasser Neuschnee kann mal eben 200Kg pro Kubikmeter wiegen. So kommen selbst bei einer 5cm starken Schneeschicht schon ordentliche Lasten zusammen. Genaueres findet Ihr hier. Um dem Ganzen entgegenzuwirken, kann man den Schnee einfach abschütteln. Das macht vor allem Spaß, wenn gerade jemand darunter steht! So vermeidet Ihr unschöne Bruchstellen und rettet die Ernte, oder einfach die Blüten, die hoffentlich bald zahlreich zu finden sind.

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Garten schneeast

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