Titelbild: Forsythie

Phänologischer Kalender: Erstfrühling: Zeigerpflanzen: Blüte der Forsythie, Später Blüte der Kirsche, Pflaume, Birne, Schlehe und Ahorn. Birke treibt Blätter aus.

Der Frühling ist da. Alles beginnt zu sprießen und zu gedeihen. Frost ist je nach Lage nur noch gelegentlich zu erwarten. Diesen Monat geht es wieder richtig los im Garten. Hier eine kleine Auflistung der Dinge, die Ihr schon machen könnt oder solltet:

  • Rasen mähen: 

Ende März, je nachdem wie die Temperaturen waren, muss der Rasen das erste mal wieder gemäht werden. Hierbei wie immer nicht zu tief schneiden. Gerade beim ersten Schnitt im Jahr nicht. Als goldene Regel gilt: Maximal die halbe Halmlänge runter schneiden. So wird der Rasen nicht geschwächt, und Unkräuter haben es viel schwerer aufzukeimen.

  • Rosen schneiden:

 Damit sich Eure heißgeliebten Rosen in diesem Jahr wieder rose-8219_640prächtig entwickeln können, sollten sie bis Ende März geschnitten werden. Beet und Edelrosen werden um ca. 1/3 gekürzt, bei Strauch und Kletterrosen wird nur eingekürzt und alte, nicht mehr vitale Triebe werden entfernt. So hat die Pflanze wieder genug Platz für neues, gesundes Grün. Besonders Rosen sind anfällig für Pilzerkrankungen. Gegenmaßnahme Nummer 1 ist hierbei genug Platz und das Entfernen von totem Pflanzenmaterial. So kann zwischen den Pflanzen genug Luft zirkulieren, was das aufkeimen von Pilzsporen erschwert. Denn Pilze mögen es feucht. So sollte auch möglichst am frühen Morgen statt am Abend gewässert werden,
um ein rasches abtrocknen der Blätter zu begünstigen.

Da Rosen so empfindlich gegen Pilzkrankheiten sind ist Rindenmulch nicht zu empfehlen. Denn gerade in diesem feuchten, verrottendem Milieu können sich Pilze noch schneller vermehren.

rosebush-236973_640

Winterschutz

  • Winterschutz entfernen: 

Ende des Monats kann der Winterschutz  frostempfindlicher Pflanzen entfernt werden, damit den noch relativ kraftlosen Sonnenstrahlen nichts im Weg steht. So kommt die Pflanze schneller in die Gänge.

Wenn das Beet schon den ersten Rückschnitt hinter sich hat, kann neu gemulcht werden. Vor allem organische( verrottbare) Materialien wie Rindemulch, Grasschnitt oder Kompost müssen regelmäßig erneuert werden. Vor allem bei Rinde oder Holzhäcksel sollte vor dem Mulchen ein  Stickstoffdünger auf die Beete aufgebracht werden. Die sog. Ausgleichsdüngung. Ideal hierfür sind zum Beispiel Hornspäne oder Animalin. Wobei ich Hornspäne eher bei der späten Herbstpflanzung nutzen würde. Denn Animalin wird schneller umgewandelt und damit der Stickstoff schneller Pflanzenverfügbar.  Dies beugt der kurzfristigen Stickstoff-Festlegung vor.

Denn wird das Beet z.B. mit Rindenmulch abgedeckt, wollen die Mikroorganismen das grobe organische Material erstmal zersetzen. Für den Zersetzungsprozess wird jedoch Stickstoff benötigt. Diesen ziehen sich die Mikroorganismen aus dem Boden. Ist dann nicht noch genug für die Pflanzen da, kann es zu akutem Stickstoffmangel kommen. Dies äußert sich u.a in schlechtem Wachstum und verblassten, gelben Blättern.

Zurück zur Hauptseite

bark-mulch-1077247_640

Rindenmulch

%d Bloggern gefällt das: