Titelbild: Maiglöckchen

Phänologischer Kalender: Vollfrühling – Frühsommer.  Frühsommer: Zeigerpflanzen: Schwarzer Holunder, Robinie, Weißdorn und die Maiglöckchen blühen.

Der Gartenmonat Mai ist genauso schön, wie er anfängt. Nämlich mit einem Feiertag. Wenn Sie einen Gärtner fragen, welcher der schönste Monat im Jahr ist, wird er Ihnen wahrscheinlich den Mai nennen. Nach den Eisheiligen Mitte Mai , können auch die frostempfindlichen Kübelpflanzen, wie z.B. Geranien,  in den Garten gestellt werden. Denn nun ist nur noch in höheren Lagen mit Frost zu rechnen. Hier wieder eine kleine Auflistung der Gartenarbeiten für den Mai:

Bei Zwiebel- und Knollenpflanzen, wie z.B. Narzissen, ist es sinnvoll die verblühten Blütenstände abzuknicken, oder bis auf den Blattansatz herauszuschneiden. So braucht die Pflanze keine Kraft in die Samenbildung zu stecken, und treibt im nächsten Jahr wieder kräftig aus. Wichtig ist, dass die Blätter noch nicht mit entfernt werden. Denn durch das Blattgrün wird noch ordentlich Photosynthese betrieben. So kann die Pflanze Reservestoffe in Ihrem Überdauerungs-Organ einspeichern, welche im nächsten Jahr wieder für tolle Blüten gebraucht werden.

  • Rhododendronblüten ausbrechen: 

Ähnliches gilt auch für den Rhododendron. Werden die verwelkten Blüten vor der Fruchtbildung ( Samenbildung ) entfernt, spart die Pflanze Energie und blüht im nächsten Jahr genauso schön oder sogar kräftiger.

  • Rhododendron-Zikade: 

Abgestorbene, braun verfärbte Blütenknospen sind meist Opfer eines Pilzes, der beim Saugen der Zikaden übertragen wird. Um den Schaden gering zu halten, helfen meist Gelbtafeln, um die Zikadenpopulation in Grenzen zu halten. Bei sehr starken Befällen ( Blütenausfall durch befallene Knospen über 30 Prozent ) kann ein entsprechendes Insektizid ausgebracht werden. Vor solchen Maßnahmen aber wie immer gründlich vom Fachmann beraten lassen, denn das Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln erfordert meist einen Sachkundenachweis. Ein Verstoß hiergegen wird teuer geahndet!

Der natürliche und schönere Weg gegen Schädlinge liegt in den natürlichen Gegenspielern. So lockt ein Garten mit vielen Futter- und Versteckmöglichkeiten automatisch mehr Vögel an, welche das Übermaß an Insekten vertilgen.

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