Hainbuche (Carpinus betulus): Baum bis Großbaum, mit grauweißer Rinde, Stamm oft drehwüchsig, häufig mehrstämmig, die Krone ist rundlich, hochgewölbt und dicht, bis 25 Meter hoch, bis 16 Meter breit

  • Blüte: April bis Mai, weiblich grüne Kätzchen bis 12 cm lang, männlich gelbe Kätzchen bis 3 cm lang
  • Frucht: Nüsschen, oval, Knospen eng am Trieb anliegend, klein und schuppig; grüne, später gelbbräunliche Fruchtstände mit dreizipfeliger, auffälliger Fruchthülle
  • Laub: Blätter, elliptisch bis eiförmig, wechselständig, 5 bis 10 cm lang, gleichmäßig doppelt gesägt, dunkelgrün, im Herbst jedoch leuchtend gelb, Blätter bleiben teilweise in braunem Zustand bis Frühjahr am Zweig, sommergrün
  • Standort: sonnig bis schattig, der Boden sollte mäßig trocken bis feucht, sandig bis lehmig, sauer bis alkalisch und mäßig nährstoffreich sein
  • Hinweis: frosthart, hitzeverträglich, windresistent, Rückschnitt im November bis Februar 
  • Anwendungsmöglichkeiten: die Zweige können komplett an Kaninchen verfüttert werden, dürfen allerdings nicht mit der Rotbuche verwechselt werden. Sie wirken unterstützend gegen Kaninchenschnupfen und gegen Fieber. Auch in der Bachblütentherapie wird sie gegen Übermüdung und Erschöpfung eingesetzt
  • Besonderheiten: Die Hainbuche war Baum des Jahres im Jahr 2007 in Österreich

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